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Segway PT Country Classifications

Country Bicycle? Classification/Details
Germany No Elektrokleinstfahrzeug (electric micro-vehicle) since 2009; requires labeling, lights, brakes; not a bike.
Spain Yes Treated like a bicycle per local rules; no license needed, up to certain speeds.
Austria Yes Classified as a bicycle under traffic code (§2 StVO); allowed in bike lanes/pedestrian areas.
France No Approved for pedestrian areas; treated as personal mover, not standard bike.
Italy No Experimental approval for bike lanes (up to 20 km/h) and pedestrian ways (6 km/h); not a bike.

Segway Tour Regulation Cost Estimation

Europe Segway tours ~456 M USD (38 % of global 1.2 B USD market). Hypothetical regulatory impact: varying % loss from inconsistent rules.

Scenario Est. Annual Loss (Europe) Basis
Low (5%) 23 M USD Minimal impact; growth offsets issues.
Medium (15%) 68 M USD Assumed cancellations in strict nations like Germany/Italy.
High (25%) 114 M USD Worst-case from no EU harmonization.

Vielen Dank für Ihren Besuch!
SEG-BERLIN-WAYS by COOLTOURINGS
BETRIEB UND VERWALTUNG DER COOLTOURINGS DAUERHAFT GESCHLOSSEN
Berlin, Deutschland 01‑04‑2013 – 31‑12‑2022

Alle Lieblingsfotos findet ihr hier:
facebook.com/zickezackenet
facebook.com/cooltourings

OUR FOTOS MEMORIES - SEG-BERLIN-WAYS by COOLTOURINGS
Album 1
Album 2

Berlin Kiez News 2013 - 2022
Album

Berlin Mitte Tourpoint Fotos
Workspace / Meetingroom Berlin

Betreiber: HRA 48038 B
Tourenbetrieb: Cooltourings GmbH & Co. KG
Während Covid – Betriebsgrundlage gravierend eingeschränkt
Lokale Betriebsgrundlage gravierend eingeschränkt / ruhender Betrieb / in Schließung (Tourguide arbeitslos – Segways abgemeldet)
Betrieb geschlossen / Löschung: 21. März 2023

Verwaltung: HRB 149060 B
Cooltourings Verwaltungs GmbH
Digitale Tourenweitervermittlungen
Während Covid – Betriebsgrundlage gravierend eingeschränkt
Zu wenig Nachfrage / auch wegen der „nachhaltig umweltfreundlichen E‑Mobility Nutz‑Ab‑Wirf‑Weg‑Tourismus‑Stadtpolitik“ (Sharing E‑Scooter Marktüberflutung in Berlin‑Mitte).

Eintragungen betreffend die Auflösung:
Letzte Änderung 22. Juli 2024: Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Covid-Krise & KMUs

Die WHO datiert die Covid‑19‑Krise offiziell vom 30. Januar 2020 bis zum 5. Mai 2023. KMUs hatten oft keinen direkten Zugang zu politischen Entscheidern, keine Lobby und wenig Ressourcen für Krisenanalysen.

Viele KMUs wussten nicht, welche Hilfen sie bekommen, wie sie beantragt werden und wie lange es dauert. Große Unternehmen hatten dagegen mehr Puffer, Kontakte und Informationen. Das ist keine Verschwörung, sondern strukturelle Realität.

 

 

Erklärung des Solo-Unternehmers - Kleinsthandel - Umweltfreundliche Stadtführungen mit elektronischen Segway Roller in Berlin Mitte. 01-04-2013 - 31-12-2022 - Erklärung des Liquidators:

Die Tourismusbranche war besonders betroffen (Umsatzrückgang, Ausfall internationaler Gäste).
Es gab keine realistische Möglichkeit, Einnahmen zu erzielen (gewordene langfristige lokale Unwirtschaftlichkeit im Segway Stadtführungsbereich Berlin Mitte). Die Firma wurde vom Allein-Unternehmer wegen Vermögenslosigkeit gelöscht – ein objektiver, nicht selbstverschuldeter Zustand. Es konnten keine Arbeitslosenversicherungsbeiträge leisten, weil keine Einnahmen vorhanden waren und ist wegen Covid Krise systembedingt in Not geraten. Aufgrund der COVID‑19‑Pandemie und der behördlichen Einschränkungen im Tourismus war es mir über längere Zeit unmöglich, Einnahmen zu erzielen. Die wirtschaftliche Notlage entstand vollständig unverschuldet und führte zur Löschung meines Unternehmens wegen Vermögenslosigkeit. Ich ersuche daher um Berücksichtigung meiner Situation als unverschuldete Notlage. Die EU‑ und nationalen Hilfen ersetzten Einkommen (nicht für den gesamten Covid Zeitraum laut WHO), aber nicht Sozialversicherungsansprüche.

AOK - Prinzipiell müssen Arbeitslose während COVID (Force Majeur) den Beitrag zur Krankenversicherung nicht selbst bezahlen.
https://www.aok.de/pk/krankenkassenbeitraege/arbeitslosigkeit/

Aufgrund der COVID‑19‑Pandemie und des vollständigen Wegfalls meiner Einnahmen im Tourismus musste ich meinen Betrieb ruhend melden. Mein Einkommen liegt unter der Armutsgrenze, weshalb die Zahlung der Beiträge wirtschaftlich unzumutbar war. Ich bitte um Berücksichtigung meiner unverschuldeten Notlage und um eine Lösung in Form von Beitragsminderung, Stundung oder Erlass. COVID‑bedingte Umsatzausfälle gelten als externe Ursache, nicht als Fehlverhalten. Die sogenannte „freiwillige“ Versicherung war in meinem Fall keine echte Wahlmöglichkeit. Aufgrund der COVID‑19‑Pandemie und der vollständigen Einnahmenausfälle im Tourismus war es mir objektiv unmöglich, Beiträge zur freiwilligen Arbeitslosenversicherung oder zur Krankenversicherung zu leisten.

Eine Entscheidung kann rechtlich nur dann als freiwillig gelten, wenn realistische Alternativen bestehen. In meinem Fall hätte die Fortführung der freiwilligen Versicherung zu einer sofortigen und untragbaren Verschuldung geführt. Damit war die Beitragsleistung nicht zumutbar und die Entscheidung faktisch nicht freiwillig, sondern durch äußere Umstände erzwungen.

Ich bitte daher um Anerkennung, dass die fehlende Beitragsleistung nicht auf eigenem Verschulden, sondern auf einer unvermeidbaren, pandemiebedingten Notlage beruht. Die daraus entstandenen Rückstände sind eine direkte Folge der außergewöhnlichen Krisensituation und nicht Ausdruck mangelnder Mitwirkung oder Zahlungsbereitschaft.

 

 

(Beratung durch Microsoft Copilot AI)

Damit du das gegenüber Behörden, Krankenkassen oder Gerichten klar und wirksam formulieren kannst, bekommst du eine juristisch belastbare Argumentation, die genau diesen Punkt trifft.

Zentraler systemischer Widerspruch: Ein System, das „freiwillige“ Arbeitslosenversicherung für Selbstständige vorsieht, aber gleichzeitig in Krisen keine Einnahmen ermöglicht, ist faktisch nicht freiwillig, weil die Entscheidung nicht auf echter Wahlfreiheit beruht. Das ist kein persönliches Argument, sondern ein anerkanntes strukturelles Problem in Deutschland, Österreich und der gesamten EU.

Unzumutbarkeit:

Niemand muss etwas tun, was wirtschaftlich ruinös wäre.
Fehlende Freiwilligkeit: Eine Wahl, die zu Verschuldung führt, ist keine echte Wahl.
Höhere Gewalt / externe Ursache: COVID‑Maßnahmen gelten als äußere, nicht beeinflussbare Umstände.

 

Punkte, die Krankenkassen bei COOLTOURINGS prüfen:
Unverschuldetheit (höhere Gewalt, COVID‑Maßnahmen)
Unzumutbarkeit der Beitragszahlung
Einkommen unter der Armutsgrenze
Ruhender Betrieb → keine Einnahmen, aber Beiträge liefen weiter
Keine Pflichtverletzung
Bereitschaft zur Kooperation

COOLTOURINGS erfüllte die Voraussetzungen für:
Beitragsherabsetzung
Stundung
Ratenzahlung
Erlass (in Härtefällen möglich)
Vermeidung von Säumniszuschlägen
Vermeidung von Exekutionen

 

Vielen Dank für die Beratungen und Bearbeitungen:

Bezüglich Verhandlungen mit Finanzamt oder Sozialversicherung
Gerichte berücksichtigen, ob die wirtschaftliche Krise außerhalb der Kontrolle lag.

Firmenschließung per 31-12-2022

Informationen zur Krankenversicherung bei Arbeitslosigkeit: Prinzipiell müssen Arbeitslose den Beitrag zur Krankenversicherung nicht selbst bezahlen. Weitere Informationen finden Sie bei der AOK.

 

Tourguide Stories

🛞 Wie dit wirklich war: Der Alltag der Segway‑Tourguides in Berlin im Team von seg-berlin-ways - lets seg berlin ways together! - wir rocken und rollen Berlin auf Segways!

Bevor det erste Lächeln der Touristen kam, bevor se uff’m Segway standen wie frisch jeborene Rehkitze – jedet Mal jabs ’ne professionelle Vorbereitung. Und die war wichtiger als det eigentliche Fahren.

1. Die Vorbereitung – wie an der Börse, nur mit Helm

Jede Tour war wie ’n kleiner Finanzmarkt:

Kurzfristig: Wetter checken, Route anpassen, Baustellen, Demos, Polizeisperrungen – in Berlin kannste dir sicher sein: Irgendwat is immer.

Mittelfristig: Gruppen einschätzen – wer is ängstlich, wer übermütig, wer denkt, er wär schon nach 5 Minuten der König von Berlin.

Langfristig: Saisonplanung, Tourkonzepte, neue Spots, neue Geschichten, neue Krisen, die plötzlich irgendwo auf der Welt passieren und dann zack direkt vor’m Brandenburger Tor medial inszeniert werden.

Und mitten drin wir – die Tourguides, die versuchen, in 15 Minuten aus Fahranfängern sichere Segway‑Piloten zu machen.

🚦 Berlin: Die Hauptstadt der „Force Majeure“

Berlin is wie ’n lebendiger Organismus. Und manchmal hat der Organismus schlechte Laune.

Gewerkschafts-Demos mitten auf der Straße
Staatsbesuche, die plötzlich alles lahmlegen
Weltpolitische Krisen, die sich auf der Bühne vorm Brandenburger Tor abspielen
Spontane Fahrradsternfahrten, die aussehen wie ’ne Völkerwanderung auf zwei Rädern

Und wir standen da, mit ’ner Gruppe Touristen, die eigentlich nur ’n entspannten Nachmittag wollten.

💸 Konkurrenzdruck – die stille Schlacht um Trinkgeld

Dit war der Teil, über den keiner spricht, aber jeder kennt:

Gratis‑Tourguides, die von EU‑geförderten Plattformen vermittelt wurden
Sharing‑E‑Scooter, die sich wie ’n Virus ausbreiteten – alle 5 bis 10 Meter ’n neues Gerät
Big‑Tech‑Apps, die 30 % Vermittlungsgebühren kassierten und gleichzeitig die Touristen direkt abwarben
Fahrradtouren, die schon seit Jahren etabliert waren und uns als „Spielzeugfahrer“ belächelt haben

Der Segway PT war mal gefeiert wie heute die KI – ein technisches Wunder aus den USA.
Aber in Deutschland?
Bürokratische Mautschranken, Versicherungsfragen, Sondergenehmigungen – uff, dit war ’n Hindernisparcours für sich.

🧭 Der Tourguide zwischen Show, Sicherheit und Straßenkampf

Wir mussten gleichzeitig sein:

Fahrlehrer
Entertainer
Krisenmanager
Historiker
Psychologe
Und manchmal auch ’n bisschen Straßenkämpfer, wenn wieder ’n E‑Scooter‑Fahrer meinte, er wär der neue Messias der Mobilität.

Und trotzdem:
Wenn die Gruppe nach 10 Minuten plötzlich sicher stand, wenn se lachten, wenn se Berlin aus ’ner neuen Perspektive sahen – dit war der Moment, wo sich allet jelohnt hat.

🌆 Ein Stück Berlin, det’s so heute nich mehr jibt

Seg‑Berlin‑Ways war ’ne Mischung aus Chaos, Herzblut und echter Berliner Schnauze.
Wir waren ’n Team, det zusammenhielt – trotz Konkurrenz, trotz Bürokratie, trotz der E‑Scooter‑Schwemme, die uns wie ’ne digitale Heuschreckenplage vorkam.

Und vielleicht war genau dit der Zauber:
Wir wussten, dass wir Teil von wat Besonderem waren – ’nem kleinen Kapitel Berliner Tourismusgeschichte, det heute fast vergessen is.

🕯 Wenn dit Vertrauen bröckelt

Am Ende warn’s nicht nur Regenwolken, Ampelphasen und E‑Scooter‑Schwärme, die uns das Leben schwer jemacht haben – manchmal kam der Sturm direkt aus der schönen, neuen Digitalwelt.

Da jibbet zum Beispiel den einen Berliner GetYourGuide Vermittler, der ganz groß angekündigt hat: „Wir schicken euch ’nen Profi‑Fotografen, machen offizielle Hochglanz‑Fotos, damit eure Tour noch besser gebucht wird.“ Klingt erst mal wie’n Jackpot. Nur blöd, wenn de später merkst: Die schönsten Bilder von unsern Segway‑Leuten, unserm Team, unsrer Energie – die landeten am Ende vor allem bei anderen Anbietern. Unsere Story, unser Berlin‑Vibe, aber die Buchungen flossen woanders hin.

Dann der nächste Kandidat: ’n Konkurrent, der sich dacht hat bei GetYourGude als Angebot: „Warum selbst denken, wenn seg‑berlin‑ways dit schon jut formuliert hat?“ – zack, Tourtitelbeschreibung Berlin Ost & West Tour einfach kopiert. Fast gleiche Worte & gleicher Aufbau, gleiches Gefühl auf der Vermittler Website. Nur ohne die Jahre Schweiß, Regen, Tourplanung und Berliner Schnauze, die eigentlich dahinterstanden.

Und dann warn da noch die Gutschein‑Verkäufer – die großen Versprecher von „einmaligen Erlebnissen“. Auf Hochglanz sah allet toll aus, aber im Partnervertrag - Kleingedruckten - stand nischt von Force Majeure, von weltweiter Pandemie. Unser Betrieb ruhend, Segways abgemeldet, Stadt im Ausnahmezustand – und trotzdem: null Verständnis. Keine Idee wie: „Wir tauschen den Gutschein Warenwert halt gegen ein anderes verfügbares Erlebnis“ oder „Wir finden was Kulantes für den Gast“. Stattdessen: Die entgangene Vermittlungs-Provision einklagen. Und das Gericht so: „Joa, vertraglich stimmt’s.“ Juristisch vielleicht wasserdicht, menschlich fühlte sich dit an wie ’n Tritt, wenn de eh schon am Boden liegst.

Kannste det verstehen? In ’ner Branche, wo während Covid viele gesagt haben: „Klar, wir stornieren kostenlos, wir verschieben, wir passen uns an Risikozonen, Ampelfarben und Reisewarnungen an“, wirkt so’n knallhart durchgezogener Vertrag wie aus ’ner Parallelwelt. Als ob Krise nur ’n kurzer Wetterbericht wäre: „Heute Krise, nächste Woche wieder Sonne.“ Aber für kleine Buden wie uns war dit keine Momentaufnahme, sondern ’ne Dauerbaustelle – mindestens drei Jahre, mit Nachbeben bis weit danach.

Und trotzdem – bei all dem Frust, bei all den digitalen Bauchlandungen und der kalten Schulter mancher „Partner“ – bleibt och wat Schönes hängen:
Danke an alle, die wirklich mitjemacht haben. An die lokalen Partner, die gesagt haben: „Wir kriegen dit schon irgendwie hin.“ An die fairen digitalen Plattformen, die uns nich fallengelassen haben. An Nachbarn, Werkstätten, Stammgäste, Berliner Schnauzen und Welttouristen, die von 2013 bis zum 31.12.2022 mit uns jebrettert sind.

Seg‑Berlin‑Ways war vielleicht nur ’n kleines Kapitel im großen Buch vom Berliner Tourismus – aber für uns war’s ’n ganzes Leben auf zwei Rädern. Und für alle, die dabei warn: Danke, det ihr dit mitjeschrieben habt.